Tennis, TEC Waldau Silber für Mariella Thamm

Mariella Thamm freut sich über ihren zweiten Platz. Foto: TEC Waldau/cf/TEC Waldau/z
Mariella Thamm freut sich über ihren zweiten Platz. Foto: TEC Waldau/cf/TEC Waldau/z

Tennistalent Mariella Thamm vom TEC Waldau muss sich bei den nationalen Titelkämpfen der U 12 in Lemgo erst im Endspiel geschlagen geben.

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Lemgo - In gut zwei Wochen, am 21. August, feiert Mariella Thamm ihren zwölften Geburtstag. Schon jetzt hat das Tennistalent des TEC Waldau erreicht, worauf viele Sportler ein Leben lang vergeblich warten: Sie ist bereits zweimal deutsche Vizemeisterin geworden. Vor zwei Jahren war die junge Neckartailfingerin erstmals im Finale der nationalen Meisterschaften in der Altersklasse U 10 gestanden. Damals hatte sie das Nachsehen gegen die bayerische Jahrgangskollegin Tamina Kochta (TC Aschheim). Bei den U-12-Titelkämpfen am vergangenen Wochenende in in Lemgo hatte die Nichte der ehemaligen Nummer 45 der Frauen-Weltrangliste, Marketa Kochta, und die Enkelin des Eishockey-Weltmeisters von 1972, Jiri Kochta, erneut im Endspiel knapp die Nase vorn. Diesmal mit 6:3 und 7:5.

Auch schon zweimal gewonnen

„Ich habe aber auch schon zweimal gegen Tamina gewonnen. Wir spielen ungefähr auf dem gleichen Niveau“, sagte Mariella Thamm, die sich sehr über die Silbermedaille im Feld der besten 32 deutschen Spielerinnen ihrer Altersklasse freute.

Training auch in Stammheim

Auf dem Weg ins Finale hatte die künftige Siebtklässlerin des Bernhausener Elisabeth-Seibert-Gymnasiums mit dem Lieblingsfach Französisch die ersten drei Spiele mühelos in zwei Sätzen gewonnen. Eng wurde es erst im Halbfinale beim 6:3/1:6/6:4 gegen die württembergische Verbandskollegin Francesca Parcelli (TC Meckenbeuren-Kehlen). „Da war ein unglaublich starker Wind auf der Anlage, der uns beiden Probleme gemacht hat“, sagte Thamm, die nach dem Wechsel vom TC Bernhausen zur Waldau vor gut einem Jahr nun in Degerloch von Marcel Stiehl trainiert wird – und zudem zwei- bis dreimal in der Woche im Bundesleistungszentrum in Stammheim Förderung von der ehemaligen Weltklassespielerin Christina Singer-Bath und vom ehemaligen deutschen Meister Torsten Popp erhält.

Ende August in den Urlaub an die Ostsee

„Meine größte Stärke ist sicherlich mein offensives Spiel. Ich mache sehr viel Druck, mit dem die meisten Mädchen in meinem Alter Schwierigkeiten haben“, sagt das 1,61 Meter große Energiebündel, das in diesem Sommer noch einige weitere internationale Jugendturniere des Weltverbands „Tennis Europe“ in den Altersbereichen U 12 und U 14 spielen will. „Ende August fahre ich dann mit meinen Eltern und meinem Bruder noch in den Urlaub an die Ostsee. Dann bleibt der Tennisschläger zuhause – oder im Hotelzimmer. Auch wenn mir das sehr schwerfallen wird“, sagt die neue deutsche Vizemeisterin und lacht.

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