Tod von Walter Lübcke Bundespräsident Steinmeier rügt widerwärtige Äußerungen

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier Foto: dpa
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier Foto: dpa

Nach dem gewaltsamen Tod des CDU-Politikers Walter Lübcke aus Kassel gibt es zahlreiche geschmacklose Kommentare in den sozialen Medien. Bundespräsident Walter Steinmeier zeigte sich empört.

WhatsApp E-Mail LinkedIn Flipboard Pocket Drucken

Dortmund - Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat Äußerungen im Netz nach dem gewaltsamen Tod des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke heftig kritisiert. Wie sich manche in sozialen Netzwerken geradezu hermachten über dessen Tod, sei „zynisch, geschmacklos, abscheulich, in jeder Hinsicht widerwärtig“, sagte Steinmeier am Mittwoch bei einer Veranstaltung des Deutschen Städtetags in Dortmund. Über solche unerträglichen Reaktionen wünsche er sich mehr öffentliche Diskussionen und Empörung.

Der 65-jährige CDU-Politiker Lübcke war in der Nacht zum Sonntag mit einer Schusswunde auf der Terrasse seines Wohnhauses gefunden worden. Die Ermittler gehen nach bisherigen Erkenntnissen von einem tödlichen Schuss in den Kopf aus nächster Nähe und einem Verbrechen aus, haben aber noch keine konkreten Hinweise auf Motiv und Täter.




Unsere Empfehlung für Sie