Turnen Die WTG lernt aus den eigenen Fehlern

Von red 

Der Oberligist gewinnt nach der kürzlichen Niederlage in Kirchheim nun wieder souverän das „Heimspiel“ gegen den TSV Wernau. Damit ist der Aufsteiger Tabellenzweiter hinter KTV Straubenhardt II

Manú Tschur   überzeugt       nicht nur  an den     Ringen  mit soliden Leistungen. Foto: Lukas Weiß
Manú Tschur überzeugt nicht nur an den Ringen mit soliden Leistungen. Foto: Lukas Weiß

Leonberg - Mit einem Doppelsieg haben die Ober- und die Bezirksliga-Mannschaft der Wettkampf- und Trainingsgemeinschaft (WTG) Heckengäu ihr zweites „Heimspiel“ beschlossen. In der Gärtringer Theodor-Heuss-Halle überzeugten die Turner aus Renningen, Gärtringen und Leonberg im Duell gegen den TSV Wernau mit 75:10 Score-Punkten. Die WTG II bestätigte gegen den TSV Wernau II ihre Ambitionen und gewann mit 277,3 zu 253,55 Punkten.

Die unerfreuliche Niederlage vergangene Woche beim VfL Kirchheim wollten die Oberligaturner der WTG nicht so einfach abhaken. Stattdessen hatten sie das Geschehene „gemeinsam intensiv analysiert und im Training entsprechend fleißig gearbeitet“, beschreibt Mannschaftskapitän Nick Ackermann den Umgang seiner Mannschaft mit der ersten Saisonniederlage. So gestärkt traten die Turner nun beim Heim-Wettkampf gegen Wernau an.

Das Konzept ging auf. Die WTG-Erste ließ den Gegnern zum Auftakt am Boden keine Chance auf Punkte und beendete die vier Duelle mit 16:0 Punkten. Der Höhepunkt hier war die nahezu perfekte Kür von Christian Marques, der sein Duell gegen Florian Odehnal souverän mit 13,8 zu 12,2 Punkten gewann und damit 4 Score-Punkte einheimste. Stark trumpfte auch Philipp Lutz am Pauschenpferd auf. Der 18-jährige Abiturient turnte seine schwere Kür ordentlich durch und erhielt dafür 13,1 Punkte. Sein Herausforderer Lukas Hürzel vom TSV kam mit seiner Übung nicht an Lutz heran (10,55 Zähler), was zu eindeutigen fünf Score-Punkten für das Heckengäu-Team verhalf.

Am Barren trat Lutz gegen Fabian Gelewski an, der bei nur 1,3 Punkten Abzug sehr sauber turnte. Jedoch reichte seine Schwierigkeit nicht aus. Er erhielt 11,4 Punkte. Lutz brillierte von Anfang an und setzte seinen gestreckten Vorwärtssalto mit Schraube souverän in den Stand. Bei nur 1,1 Punkten Abzug, erhielt er 13,5 Punkte und dank des großen Unterschiedes fünf Score-Punkte. Wieder zurück auf dem gewohnten Leistungsstand war auch der 16-jährige Manú Tschur. Er überzeugte mit soliden Leistungen, vor allem am Pauschenpferd und den Ringen. Hier holte er fünf beziehungsweise drei Score-Punkte. Lediglich Lovis Spiess tat sich etwas schwer und musste Punkte an die Gäste aus Wernau abgeben. Jedoch glich sein Team durch eine geschlossene Mannschaftsleistung diese Minuspunkte mehr als deutlich wieder aus.

In der Oberligatabelle steht die WTG Heckengäu nun an zweiter Stelle, hinter dem Meisterschaftsaspiranten KTV Straubenhardt. -




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