Umweltministerium Erneute Wolfssichtung im Neckar-Odenwald-Kreis

Ob es sich bei dem Tier um den Wolfsrüden handelt, der im September 2020 in dem Gebiet drei Schafe gerissen hatte, sei unklar. (Archivbild) Foto: dpa/Alexander Heinl
Ob es sich bei dem Tier um den Wolfsrüden handelt, der im September 2020 in dem Gebiet drei Schafe gerissen hatte, sei unklar. (Archivbild) Foto: dpa/Alexander Heinl

Am Dienstag ist ein Wolf in eine Fotofalle in der Region um Mudau gelaufen. Fachleute werteten die Aufnahme als eindeutigen Wolfsnachweis.

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Mudau - Im Neckar-Odenwald-Kreis ist erneut ein Wolf gesichtet worden. Das Tier sei am Dienstag in eine Fotofalle in der Region um Mudau gelaufen, teilte das Umweltministerium am Freitag mit. Fachleute der forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) werteten die Aufnahme als eindeutigen Wolfsnachweis.

Ob es sich bei dem Tier um den Wolfsrüden handelt, der im September 2020 in dem Gebiet drei Schafe gerissen hatte, sei unklar. Die FVA halte dies jedoch für möglich. Auch ob es derselbe Wolf sein könnte, der im Oktober von einer Fotofalle aufgenommen worden war, ist unklar.

Seit Januar vergangenen Jahres mehr als 60 Wolfsnachweise in Baden-Württemberg

Die Region liegt außerhalb des Fördergebiets Wolfsprävention, welches sich fast über den gesamten Schwarzwald erstreckt und in dem Nutztierhalter Geld vom Land für den Schutz ihrer Herden erhalten. Nutztierhalter um Mudau können sich laut Umweltministerium kurzfristig Notfall-Zäune ausleihen.

Seit Januar vergangenen Jahres hat es in Baden-Württemberg mehr als 60 eindeutige Wolfsnachweise gegeben. Als eindeutig gelten etwa Fotos, Filmaufnahmen oder genetisches Material.

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