US-Filmkritiker küren ihre Lieblinge „The Irishman“ darf auf Preise hoffen

Von red/dpa 

Martin Scorceses „The Irishman“ läuft sich warm für den Oscar: Mit 14 Nominierungen dominiert das Mafia-Epos den Wettbewerb der US-Filmkritiker, dahinter folgt Quentin Tarantinos „Once upon a Time  . . . in Hollywood“.

Auch Gangster machen Karriere: Joe Pesci (links) und Robert de Niro in „The Irishman“. Foto: AP/Niko Tavernise
Auch Gangster machen Karriere: Joe Pesci (links) und Robert de Niro in „The Irishman“. Foto: AP/Niko Tavernise

Los Angeles - Das Mafia-Epos „The Irishman“ des US-Regisseurs Martin Scorsese geht als Favorit in die Verleihung der Critics’ Choice Awards. Die Netflix-Produktion holte 14 Nominierungen, darunter als bester Film und als beste Regie. Hinzu kommen Nominierungen für den Hauptdarsteller Robert De Niro und die beiden Nebendarsteller Joe Pesci und Al Pacino, wie die Preisverleiher in Los Angeles bekanntgaben.

Zwölf Gewinnchancen hat Quentin Tarantinos „Once Upon a Time . . . in Hollywood“, gefolgt von „Little Women“ mit neun Nominierungen. Mehrere Nennungen erhielten auch die Filme „1917“, „Marriage Story“, „Jojo Rabbit“, „Joker“ und „Parasite“.

Vorletztes Mal hatte der Film „Aus dem Nichts“ des Hamburger Regisseurs Fatih Akin im Januar 2018 den Preis in der Sparte „Bester nicht-englischsprachiger Film“ gewonnen. Diesmal ist keine deutsche Produktion unter den Nominierten. Um die Auslandstrophäe konkurrieren unter anderem Spanien mit „Leid und Herrlichkeit“ und Südkorea mit dem gesellschaftskritischen Thriller „Parasite“.

Die Critics’ Choice Awards werden am 12. Januar in Los Angeles zum 25. Mal vergeben. Ausgewählt werden sie von mehr als 400 Mitgliedern des Kritikerverbands Broadcast Film Critics Association aus den USA und Kanada. 




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