Volleyball in Fellbach Treffen mit besonderer Note

Ein guter Bekannter: Markus Weiß vom MTV Ludwigsburg Foto: Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch
Ein guter Bekannter: Markus Weiß vom MTV Ludwigsburg Foto: Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch

Vielfältige Verbindungen: Die Volleyballer des SV Fellbach treten am Samstagabend in der dritten Liga beim zu Saisonbeginn ebenfalls zweimal erfolgreichen MTV Ludwigsburg an.

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Fellbach - Vor einer anspruchsvollen Aufgabe stehen die Drittliga-Volleyballer des SV Fellbach am Samstagabend (19 Uhr, Alleenhalle Ost) beim MTV Ludwigsburg. Denn wie die Gäste aus Fellbach stehen auch die Hausherren um ihren Trainer Markus Weiß nach zwei Spielen mit zwei Siegen da. Jonas Hanenberg, der Trainer des SVF, ist sich der etwas anderen Herausforderung am dritten Spieltag bewusst: „Wir werden sicherlich ein ganz anderes Spiel erleben als zuvor bei unseren beiden Siegen.“ Soll heißen: Der Gegner hat eine hohe spielerische Qualität und wird den SVF-Volleyballern eine starke Leistung abverlangen, wollen sie zum dritten Saisonsieg gelangen. Jonas Hanenberg sieht die Rollenverteilung gar so, „dass die Ludwigsburger leicht favorisiert sind.“

Zwischen den Vereinen bestehen vielfältige Verbindungen

Eine besonderes Treffen steht am Samstagabend aber auch deshalb bevor, weil zwischen beiden Vereinen vielfältige Verbindungen bestehen. So betreute Markus Weiß einst – erfolgreich mit zwei Oberliga-Meistertiteln – den SV Fellbach II. Danach wechselte er zum MTV Ludwigsburg, um dort mit seiner Mannschaft in die Regionalliga aufzusteigen. Zurück ging es dann wieder zum SV Fellbach: in die zweite Bundesliga. Ein weiterer Titel folgte. Mittlerweile ist Markus Weiß wieder für das erste Team beim MTV Ludwigsburg verantwortlich, am Samstagabend wird er dabei in seinem Kader nach Lage der Dinge auch Niklas Henseling aufbieten. Der 24-jährige Diagonalangreifer ist erst vor wenigen Monaten vom SVF nach Ludwigsburg gewechselt, „als bei uns nach der kurzfristigen Absage von Jan Lindenmair als Trainer nicht direkt klar war, wie es weitergeht“ (Jonas Hanenberg).

Als Trainer muss man die Spieler nicht motivieren

In Pascal Winter und Tin Tomic sind bei den Hausherren zudem zwei Spieler am Ball, die in Fellbach in der zweiten Liga dabei waren. Doch auch in die andere Richtung, vom MTV Ludwigsburg zu den SVF-Volleyballern, führte der eine oder andere Spielerweg. „Tilo Hartmayer und Moritz Langjahr sind vor der vergangenen Saison von der zweiten Ludwigsburger Mannschaft zu uns gestoßen“, sagt Jonas Hanenberg. „Beide sollen perspektivisch ein wichtiger Bestandteil in unserem Drittliga-Team werden.“ Jonas Hanenberg fasst die besondere Note des anstehenden Kräftemessens so zusammen: „Für Motivation muss man als Trainer vor dieser Begegnung bei seinen Spielern nicht sorgen.“




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