Vorfall in Stuttgart Statt Geldrückgabe mit Machete bedroht und verletzt

Erst mehr als einen Monat nach der Tat Ende September hatte der Beraubte bei der Polizei Anzeige erstattet (Symbolbild). Foto: imago images/Alexander Pohl
Erst mehr als einen Monat nach der Tat Ende September hatte der Beraubte bei der Polizei Anzeige erstattet (Symbolbild). Foto: imago images/Alexander Pohl

Ein Mann in Stuttgart soll einen anderen mit einer Machete und einer Pistole bedroht haben. Der Grund: Das Opfer forderte von dem Täter geliehenes Geld zurück.

Stuttgart - Mit einer Machete und einer Pistole soll ein Mann in Stuttgart einen anderen bedroht haben, der eigentlich eine Rückgabe von geliehenem Geld erwartet hatte - immerhin rund 1000 Euro. Stattdessen verletzte der bis dato unbekannte 22-Jährige das Opfer an der Hand, knöpfte ihm noch 50 Euro ab „und gab ihm zu verstehen, dass er das geliehene Geld nicht mehr zurückerhalten würde“, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilten.

Erst mehr als einen Monat nach der Tat Ende September hatte der Beraubte bei der Polizei Anzeige erstattet. Die Ermittlungen führten zum einen zu dem 22-Jährigen, der wegen eines anderen Verfahrens inzwischen im Gefängnis saß. Zum anderen kam auch der Mann in Untersuchungshaft, der sich ursprünglich das Geld geliehen hatte.

Die Beamten gehen davon aus, dass dieser seinen Komplizen zu der Tat angestiftet hatte. Nachdem eine Spezialeinheit den Mann am Mittwoch im Raum Böblingen festgenommen hatte, fanden die Fahnder in seiner Wohnung umfangreiche Beweismittel - darunter eine Machete.




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