Vorfall mit Förster in Bietigheim Tipi-Bewohner muss in Psychiatrie

Die Polizei hat in Bietigheim-Bissingen einen Mann festgenommen, der lange in einem Waldstück gelebt hatte. Foto: picture alliance / Patrick Seege/Patrick Seeger
Die Polizei hat in Bietigheim-Bissingen einen Mann festgenommen, der lange in einem Waldstück gelebt hatte. Foto: picture alliance / Patrick Seege/Patrick Seeger

Ein Förster will einen 40-Jährigen, der in einem Tipi im Kreis Ludwigsburg haust, aus dem Wald verweisen – und es kommt zum Streit. Der Tipi-Bewohner befindet sich nun in einer psychiatrischen Einrichtung.

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Bietigheim-Bissingen - Ein 40-Jähriger, der in den vergangenen Monaten in einem Tipi im Bietigheimer Forst – einem Waldstück im Kreis Ludwigsburg – gelebt hatte, ist am Dienstag in eine psychiatrische Einrichtung eingeliefert worden. Wie die Polizei berichtet, war der Mann am Vormittag mit einem Förster, der ihn des Waldes verweisen wollte, aneinandergeraten. Der 40-Jährige, der sich laut der Polizei in einem psychischen Ausnahmezustand befand, wurde daraufhin ausfällig und drohte dem Förster, ehe er auf einem Fahrrad davonfuhr.

Polizisten griffen den bereits bekannten Mann wenig später im Bürgergarten in der Bietigheimer Innenstadt auf. Wie sich herausstellte, lag bereits ein sogenannter Unterbringungsbefehl vor. Damit war klar: der Mann muss in eine Klinik. Bei seiner Festnahme leistete der 40-Jährige Widerstand, erst am Boden konnten die Beamten ihm Handschellen anliegen. Einer der Polizisten erlitt dabei leichte Verletzungen.




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