"Waterloo Day" in Stuttgart Stage feiert Abbas großen Welthit

Von the/dpa 

 „Waterloo“ machte sie zur Musik-Legende: Abba stürmten vor 40 Jahren mit ihrem Grand-Prix-Sieg die Popwelt - gefeiert wird das auch auf der Musicalbühne in Stuttgart. Mit Promis wie Natalia Wörner oder Monica Ivancan.

Auf dem roten Mamma Mia-Teppich in Stuttgart-Möhringen: Schauspielerin Natalia Wörner Foto: Benjamin Beytekin 21 Bilder
Auf dem roten "Mamma Mia"-Teppich in Stuttgart-Möhringen: Schauspielerin Natalia Wörner Foto: Benjamin Beytekin

„Waterloo“ machte sie zur Musik-Legende: Abba stürmten vor 40 Jahren mit ihrem Grand-Prix-Sieg die Popwelt - gefeiert wird das auch auf der Musicalbühne in Stuttgart. Mit Promis wie Natalia Wörner oder Monica Ivancan.

Stuttgart - "Waterloo, I was defeated, you won the war/Waterloo, promise to love you for ever more" Eine schmissige Melodie machte diesen Abba-Song zum Welthit. Vor genau 40 Jahren gewann die schwedische Kultband mit "Waterloo" den Eurovision Song Contest. Da liegt es nah, dass dieses Jubiläum am Sonntag auch im Palladium Theater in Stuttgart-Möhringen gefeiert wurde: Schließlich läuft hier seit Februar 2013 das Abba-Musical "Mamma Mia".

Die Stage Entertainment hatte prominente Gäste zum Mitfeiern eingeladen: Über den roten Teppich liefen Model Monica Ivancan, Travestiestar Fräulein Wommy Wonder, Moderator Thomas Herrmanns und die ehemalige Turnerin Magdalena Brzeska. Sie alle durften dann zu den bekanntesten Abba-Songs mitschunkeln.

Ob da auch bei den Promis Erinnerungen wach wurden?

Mit Glitzerlidschatten und Gitarre in Zickzackform hoben sich die vier Skandinavier von Abba 1974 schon optisch von den anderen Kandidaten der reichlich biederen und schlagerlastigen Show ab. Schon 1973 hatten Agnetha, Björn, Benny und Anni-Frid beim Grand Prix antreten wollen - waren aber mit „Ring Ring“ im Vorentscheid gescheitert. „1974 waren wir viel besser vorbereitet“, erzählt Björn Ulvaeus heute.

Während die meisten ihrer Wettbewerber das Publikum an diesem Abend mit Schnulzen und Statik langweilen, flirten Abba mit Fönfrisuren und Dauergrinsen mit Millionen und verpassen ganz Europa einen Ohrwurm.

24 Punkte heimsen Abba von den anderen Ländern auf der mechanischen Punktetafel ein - Schwedens erster Grand-Prix-Erfolg überhaupt.

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