Wegen Beihilfe zu Drogengeschäften Ex-VfB-Profi Kelsch erneut vor Gericht

Von George Stavrakis 

Der Stuttgarter Ex-Fußballprofi Walter Kelsch steht in Landau/Pfalz wegen Beihilfe zu Drogengeschäften vor Gericht. Sein Sohn ist bereits zu fast 15 Jahren Gefängnis verurteilt worden.

Walter Kelsch hat schon wieder Ärger mit der Justiz. Foto: Baumann
Walter Kelsch hat schon wieder Ärger mit der Justiz. Foto: Baumann

Stuttgart - Der frühere Fußball-Nationalspieler Walter Kelsch steht seit Montag wegen Beihilfe zu Drogengeschäften vor dem Landgericht Landau/Pfalz. Der 62-Jährige, der in den Jahren 1979 und 1980 in vier Länderspielen drei Tore erzielte und beim VfB Stuttgart und bei den Stuttgarter Kickers aktiv war, soll seinen bereits zu knapp 15 Jahren Gefängnis verurteilten Sohn zu mehreren Drogendeals gefahren haben. Kelschs 31 Jahre alter Sohn war der Kopf des zeitweise größten deutschen Internet-Drogenversands Chemical Love. Kelsch bestreitet allerdings, von den Machenschaften seines Sohns gewusst zu haben. Kelsch wurde bereits im August vom Stuttgarter Landgericht wegen Anlagebetrugs zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten verurteilt. Kelsch hatte in den Jahren 2010 und 2011 Geld für zwei Bauvorhaben eingeworben. Seinen Geldgebern hatte Kelsch Zinsen zwischen sechs und zehn Prozent versprochen. Die Bauvorhaben wurden aber nicht realisiert.

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