WM 2018 Zwischen England und Belgien könnte die Fairplay-Wertung entscheiden

Von red/dpa 

Kuriose Situation in der WM-Gruppe G: Da England und Belgien vor dem direkten Duell am Donnerstag punkt- und torgleich sind, könnte am Ende womöglich sogar die Fairplay-Wertung den Ausschlag geben.

Romelu Lukaku (links) will mit Belgien bei der WM 2018 den Gruppensieg holen. Foto: AFP
Romelu Lukaku (links) will mit Belgien bei der WM 2018 den Gruppensieg holen. Foto: AFP

Dedowsk/Moskau - Die belgische Fußball-Nationalmannschaft hat sich durch den 6:1-Sieg von England gegen Panama für das Achtelfinale qualifiziert. Mit jeweils sechs Punkten und 8:2 Toren sind die europäischen Mitfavoriten nicht mehr von den Plätzen eins und zwei zu verdrängen.

Im direkten Duell in Kaliningrad entscheidet sich am Donnerstag (20.00 Uhr), wer die Gruppe G gewinnt. Bei einem Unentschieden würde die Fair-Play-Wertung zählen. Belgien hatte seinerseits am Samstag dank je zwei Treffern von Romelu Lukaku und Eden Hazard mit 5:2 gegen Tunesien gewonnen.

Vor vier Jahren scheiterten die Roten Teufel im Viertelfinale. Belgiens bestes WM-Ergebnis ist bisher ein vierter Platz bei der Endrunde 1986 in Mexiko.

Durch das 6:1 der Engländer kommt es somit zu der kuriosen Konstellation, dass England und Belgien im direkten Duell den Gruppensieger ermitteln. Da beide Teams vor der Partie nicht nur punkt-, sondern auch exakt torgleich sind, käme bei einem Remis die Fairplay-Wertung zum Tragen. Eine vergleichbare Situation könnte es auch im Fernduell zwischen Portugal und Spanien in Gruppe B geben.




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