Berlinale 2020 Neue Führungsspitze stellt Programm vor

Von dpa/red 

Erstmals leiten Carlo Chatrian und Mariette Rissenbeek die Berlinale. Am Mittwoch wollen sie eine wichtige Frage beantworten: Welche Filme konkurrieren diesmal um den Goldenen Bären?

Das neue Berlinale-Führungsduo Mariette Rissenbeek und Carlo Chatrian Foto: dpa/Michael Kappeler
Das neue Berlinale-Führungsduo Mariette Rissenbeek und Carlo Chatrian Foto: dpa/Michael Kappeler

Berlin - Rund drei Wochen vor der Berlinale wollen die neuen Festivalleiter das Programm vorstellen. Erstmals leiten der Italiener Carlo Chatrian und die Niederländerin Mariette Rissenbeek die Internationalen Filmfestspiele in Berlin. An diesem Mittwoch (10.30 Uhr) wollen sie bekannt geben, welche Filme im Wettbewerb laufen.

Neben Cannes und Venedig gehört die Berlinale zu den wichtigsten Filmfestivals der Welt. Eröffnet wird die 70. Berlinale mit der Romanverfilmung „My Salinger Year“ von Regisseur Philippe Falardeau. Die Berlinale läuft vom 20. Februar bis 1. März.

Ein paar Details sind bereits bekannt. Erwartet wird Schauspielerin Helen Mirren, die mit einem Ehren-Bären für ihr Lebenswerk ausgezeichnet werden soll. Der britische Schauspieler Jeremy Irons leitet in diesem Jahr die Jury.

Roberto Benigni spielt Pinocchio

Auf dem Programm steht auch ein neuer Film mitHollywoodstar Johnny Depp: In „Minamata“ spielt Depp („Fluch der Karibik“) den legendären US-Fotografen W. Eugene Smith. Gezeigt werden soll auch eine Dokuserie über die US-Politikerin Hillary Clinton und eine Neuverfilmung von „Pinocchio“ mit Roberto Benigni.

Nicht bekannt ist bisher, welche Filme im Wettbewerb laufen - die Produktionen konkurrieren am Ende um die Silbernen Bären und den Goldenen Bären. Das will das Führungsduo nun bekannt geben. Chatrian leitete bisher das Filmfestival in Locarno, Rissenbeek die Auslandsvertretung des deutschen Films, German Films.

Seit dem Sommer leiten sie nun zusammen die Berlinale – als Nachfolger des langjährigen Direktors Dieter Kosslick. Chatrian hatte zuletzt gesagt, er wolle die Wettbewerbsfilme auf einen Schlag vorstellen. Ein Festival sei nicht nur die Summe der Filmtitel. „Es geht nicht darum, die Rosinen heraus zu picken. Sondern es geht darum, eine Geschichte zu erzählen“, sagte Chatrian.




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