Coronakrise in Baden-Württemberg Industrie macht 23 Milliarden Euro weniger Umsatz

Ein Mitarbeiter der Daimler AG hat in der Produktion der S-Klasse – rund die Hälfte des gesamten Industrieumsatzes in Baden-Württemberg kommt aus der Automobilbranche und dem Maschinenbau. (Archivbild) Foto: dpa/Marijan Murat
Ein Mitarbeiter der Daimler AG hat in der Produktion der S-Klasse – rund die Hälfte des gesamten Industrieumsatzes in Baden-Württemberg kommt aus der Automobilbranche und dem Maschinenbau. (Archivbild) Foto: dpa/Marijan Murat

Die Industrie im Südwesten machte letztes Jahr 346,6 Milliarden Euro Umsatz. Das sind 6,3 Prozent weniger als noch ein Jahr zuvor. Das Statistische Landesamt spricht von einer starken Rezession.

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Stuttgart - Die Corona-Pandemie hat im vergangenen Jahr tiefe Spuren in der Industrie im Südwesten hinterlassen. Das Statistische Landesamt sprach in einer Mitteilung am Mittwoch von einer der stärksten Rezessionen der jüngeren Geschichte. Mit Beginn der Anti-Corona-Maßnahmen im Frühjahr 2020 sei die Nachfrage nach Industrieprodukten eingebrochen, Produktion und Umsatz seien erheblich zurückgegangen, hieß es. Gegen Jahresende hätten sich dann allerdings auch schon wieder deutliche Erholungstendenzen gezeigt.

Mit insgesamt 346,6 Milliarden Euro lag der Umsatz der Industriebetriebe am Ende aber trotzdem deutlich unter dem Vorjahresniveau - um 23,2 Milliarden Euro oder 6,3 Prozent. Etwa die Hälfte des gesamten Industrieumsatzes in Baden-Württemberg kommt allein aus der Automobilbranche und dem Maschinenbau.

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