FC Bayern unter den Top 20 So viel Geld steckt im Fußball – das sind die umsatzstärksten Club

Von dpa/Dirk Preiß 

Geld regiert die Fußballwelt. Die europäischen Topclubs haben bei ihren Umsätzen erneut Rekorde gebrochen. Wir haben uns die Top 20 der Rangliste genauer angeschaut.

Der FC Barcelona um Lionel Messi (2. v. re.) ist eine besonders starke Marke – das zahlt sich aus. Foto: AFP/Fayez Nureldine 21 Bilder
Der FC Barcelona um Lionel Messi (2. v. re.) ist eine besonders starke Marke – das zahlt sich aus. Foto: AFP/Fayez Nureldine

Stuttgart - Die Topclubs im Fußball sind laut einer Studie weiter auf Wachstumskurs – und der FC Bayern spielt in der weltweiten Geldrangliste weiter vorne mit. Der deutsche Rekordmeister aus München kam in der Saison 2018/19 nach Berechnungen der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Deloitte auf einen Umsatz von 660,1 Millionen Euro. Die Gesamteinnahmen lagen damit fast 31 Millionen Euro höher als in der Saison zuvor (629,2 Millionen). Für den deutschen Geld-Krösus reichte es in dem am Dienstag in London veröffentlichten Ranking wie in den letzten Jahren zu Platz vier.

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Insgesamt haben Europas Spitzenvereine laut der Untersuchung mit dem Namen „Football Money League“ zum Teil erhebliche Umsatzsprünge gemacht. Die 20 finanzstärksten Clubs verzeichneten in der Spielzeit 2018/19 mit zusammen 9,3 Milliarden Euro eine Erlössteigerung von elf Prozent und erreichten einen Rekord. Den größten Anteil mit 44 Prozent nehmen die Einnahmen aus den Medienrechten ein.

Die Zugkraft der eigenen Marke

„Die Clubs der Football Money League sind auf gutem Weg in naher Zukunft die 10-Milliarden-Euro-Grenze zu durchbrechen“, sagte Stefan Ludwig, Leiter der Sport Business Gruppe bei Deloitte, voraus. Maßgeblichen Anteil daran hat der FC Barcelona. Erstmals führt der Club um Superstar Lionel Messi die Liste des Fußball-Finanzadels an und löste den alten Rivalen Real Madrid (757,3 Millionen) ab.„Barca hat die Zugkraft der eigenen Marke erkannt und kümmert sich nun selbst um Merchandising und Lizenzierung statt wie bisher auf externe Anbieter zu setzen“, erklärte Kim Lachmann von der Sport Business Gruppe bei Deloitte.

Wie viel haben die Katalanen umgesetzt? Wer tummelt sich noch in den Top 20? Wir geben die Antworten – in unserer Bildergalerie.




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