Grafik der Wochen Die Deutschen sind Schokolade-Europameister

In Deutschland wird mit Abstand die meiste Schokolade produziert. Foto: Statista
In Deutschland wird mit Abstand die meiste Schokolade produziert. Foto: Statista

An dieser Stelle präsentieren wir jede Woche in einer Grafik die Ergebnisse einer interessanten Umfrage. Dieses Mal: Wir sind Europameister – zumindest wenn es um die Produktion von Schokolade geht.

Korrespondenten: Knut Krohn (kkr)

Stuttgart - In der Weihnachtszeit werden traditionell viele Süßwaren verschenkt, darunter auch viel Schokolade. Deutschland ist bei Weitem der größte Produzent von Schokoladenwaren in Europa. Wie unsere Infografik zeigt, wurden im Jahr 2014 fast 1,4 Millionen Tonnen Schokolade produziert – leider gibt es keine neueren Zahlen. Frankreich steht abgeschlagen an zweiter Stelle mit weniger als einem Drittel der Produktionsmasse. Die Schweiz ist mit etwa 151.000 Tonnen ein etwas kleinerer Produzent, was den absoluten Output angeht. Über die Qualität der Ware ist damit natürlich noch nichts gesagt.

142 Millionen Nikoläuse

Deutsche Hersteller haben für das diesjährige Weihnachtsgeschäft rund 142 Millionen Nikoläuse und Weihnachtsmänner aus Schokolade produziert. Mit 96 Millionen wurden mehr als zwei Drittel davon in den vergangenen Wochen an den deutschen Handel ausgeliefert, wie der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) in Bonn mitteilte. Die Nachfrage aus dem Inland blieb demnach stabil. Knapp 46 Millionen der Schoko-Figuren aus deutscher Produktion gingen laut dem Verband ins Ausland.

Keine Schokolade für Hunde und Katzen

Und noch ein wichtiger Tipp für Tierbesitzer: Schokolade kann für Hunde und Katzen gefährlich werden: Der darin enthaltene Stoff Theobromin ist ab einer bestimmten Dosis giftig und kann Durchfall und Erbrechen auslösen, warnt Tierarzt Fabian von Manteuffel vom Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe (ZZF). Je dunkler die Schokolade, desto gefährlicher ist sie. Hat der Hund doch einen Schoko-Nikolaus gefressen, sollten Halter sofort zum Tierarzt fahren und es nicht erst mit Hausmitteln probieren.




Unsere Empfehlung für Sie