Kriminalstatistik in Stuttgart Einbrecher im falschen Versteck

Von Wolf-Dieter Obst 

Der erste Wohnungseinbruch des Jahres 2016 endet kläglich. Der Täter rechnet am 1. Januar um 2 Uhr nicht damit, dass ein Zeuge ihn beobachtet, als in der Gutenbergstraße im Stuttgarter Westen eine Fensterscheibe einschlägt und in die Wohnung eindringt. Alarmierte Polizisten umstellen das Gebäude und finden in der Wohnung den Täter recht schnell: Der 24-Jährige hat sich in der Badewanne versteckt. Ein Haftrichter schickt ihn hinter Gitter.

Meist aber werden die Wohnungseinbrecher nicht erwischt. Die Aufklärungsquote betrug im letzten Jahr nur 12,4 Prozent – nach 28 Prozent im Jahr davor. Dafür gibt es die erfreuliche Nachricht, dass die Zahl der Fälle von 903 auf 685 zurückging. Im Jahr 2014 hatte es sogar noch 1277 Einbrüche gegeben. Die Täter richteten letztes Jahr in Stuttgart 1,9 Millionen Euro Schaden an. Die durchschnittliche Schadenshöhe betrug 5290 Euro. Schwerpunkte waren Bad Cannstatt, Vaihingen, Feuerbach sowie die Innenstadtbezirke Süd und Nord.




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