Nach Tod von George Floyd US-Polizisten knien mit Demonstranten nieder

Von red/dpa 

Viele Polizisten in den USA haben sich in den vergangenen Tagen bei den Protesten gegen Polizeigewalt und Rassismus solidarisch mit den Demonstranten gezeigt.

Mitarbeiter der Polizei von Philadelphia und der Nationalgarde von Pennsylvania knien während eines Protestmarsches nieder. Foto: dpa/Matt Rourke 6 Bilder
Mitarbeiter der Polizei von Philadelphia und der Nationalgarde von Pennsylvania knien während eines Protestmarsches nieder. Foto: dpa/Matt Rourke

Washington - Mit einem symbolischen Kniefall haben Polizisten in den USA bei den Protesten gegen Polizeigewalt und Rassismus in den vergangenen Tagen ihre Solidarität mit Demonstranten ausgedrückt. In verschiedenen Städten knieten Beamte nieder, senkten ihre Köpfe zum Gebet oder umarmten Menschen, die zu Protesten auf der Straße waren.

In der Gemeinde Flint Township im US-Bundesstaat Michigan legte Sheriff Chris Swanson Helm und Schlagstöcke ab und schloss sich den Demonstranten an. Auf einem viel verbreiteten Video ist zu sehen, wie Swanson sagt: „Ich möchte dies zu einer Parade machen - nicht zu einem Protest. Der einzige Grund, warum wir hier sind, ist sicherzustellen, dass Ihr eine Stimme habt - das ist alles.“

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In Lexington im US-Bundesstaat Kentucky beteten nach einem Bericht des Fernsehsenders CNN Polizisten und Demonstranten gemeinsam. Im New Yorker Stadtteil Queens knieten mehrere Polizisten ebenfalls. Aus der Menge kommen „Danke“-Rufe, wie auf einem anderen CNN-Video zu sehen ist. Ähnliche Szenen gab es in der Nähe von Miami. In Washington knieten Polizisten vor einem Hotel von US-Präsident Donald Trump. In Houston, der größten Stadt des Bundesstaats Texas, lief ein Polizist Arm in Arm mit einer Demonstrantin.

Auslöser der Proteste ist der Tod des Afroamerikaners George Floyd nach einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis im Bundesstaat Minnesota.




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