NS-Todeslager in Polen Vortrag zu Sobibor-Fund

Das Sobibor-Mordpersonal in ausgelassener Stimmung. Foto: United States Holocaust Memorial Museum
Das Sobibor-Mordpersonal in ausgelassener Stimmung. Foto: United States Holocaust Memorial Museum

Aus seinem Buch über die Fotosammlung aus dem Nachlass von Johann Niemann, dem stellvertretender Kommandanten des Vernichtungslagers Sobibor, liest der Historiker Martin Cüppers in Ludwigsburg.

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Ludwigsburg - Die als „Aktion Reinhard“ bezeichnete Ermordung von mehr als 1,7 Millionen überwiegend polnischen Jüdinnen und Juden in den Todeslagern Sobibor, Belzec und Treblinka zählt zu den größten NS-Verbrechen. Eine neu entdeckte Fotosammlung mit mehr als 300 Bildern aus dem Besitz von Johann Niemann, dem stellvertretenden Kommandanten des Lagers Sobibor, erlaubt bisher unbekannte Einblicke in Tatorte der „Aktion Reinhard” im deutsch besetzten Polen und der zuvor begangenen Krankenmorde der sogenannten „Euthanasie”.

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Am Dienstag, 21. September, stellt Martin Cüppers das Buch „Fotos aus Sobibor“ vor. Die gemeinsame Veranstaltung von Staatsarchiv und Förderverein Zentrale Stelle findet um 19 Uhr im Staatsarchiv Ludwigsburg statt. Cüppers ist wissenschaftlicher Leiter der Forschungsstelle Ludwigsburg der Universität Stuttgart und hat die Publikation über die Fotosammlung mit herausgegeben. Der Vortrag kann nur mit eingeschränkter Besucherzahl im Vortragssaal des Staatsarchivs stattfinden. Deshalb wird um Anmeldung unter info@fv-zentrale-stelle.de gebeten, unter Angabe von Namen, Adresse sowie Telefonnummer oder Mailadresse.




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