OB-Wahl in Stuttgart 14 Bewerber in fast leerer Hanns-Martin-Schleyer-Halle

Viel Platz, wenig Besucher: die Schleyerhalle am Dienstagabend Foto: Lichtgut/Max Kovalenko
Viel Platz, wenig Besucher: die Schleyerhalle am Dienstagabend Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Am 8. November wird in Stuttgart eine neue Oberbürgermeisterin oder ein neuer Oberbürgermeister gewählt. Die offizielle Kandidatenvorstellung der Stadt stand ganz im Zeichen von Corona.

Stuttgart - Die 14 vom Gemeindewahlausschuss zugelassenen Bewerberinnen und Bewerber bei der OB-Wahl in Stuttgart gehen jetzt in das Finale des Wahlkampfes. Dafür bleiben ihnen zweieinhalb Wochen. Am Dienstagabend konnten sie sich in jeweils maximal acht Minuten Redezeit bei der offiziellen Kandidatenvorstellung auf Einladung der Stadt der Öffentlichkeit vorstellen – so gut es in Corona-Zeiten eben geht. In der Hanns-Martin-Schleyer-Halle, in der sich in Vor-Coronazeiten bis zu 13 000 Besucher bei Konzerten gedrängt hatten, durften wegen der Abstandsregeln nur 500 Personen dabei sein, es kamen am Ende 250. Für alle galt Maskenpflicht, auch für die Bewerber, wenn sie nicht am Mikro waren. Michael Ballweg, Kandidat aus den Reihen von Querdenken 711, trug aber keine Maske. Das wurde geduldet, da er laut Verwaltung ein ärztliches Attest vorwies.

Die Reden werden aufgezeichnet

Einen Live-Stream im Internet gab es nicht. Grund: Wären technische Probleme aufgetreten und nur ein Teil der Reden übertragen worden, hätte die Stadt womöglich mit einer späteren Anfechtung der Wahl am 8. November rechnen müssen. Daher hatte sie sich entschieden, nur eine Aufzeichnung ins Internet zu bringen. Diese soll von diesem Mittwochvormittag an auf der Internetseite der Stadt abrufbar sein.




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