Mehr als 1,3 Millionen Euro haben Leserinnen und Leser bis kurz vor Heiligabend an die Weihnachtsaktion der Stuttgarter Zeitung gespendet. „Hilfe für den Nachbarn“ ist seit 53 Jahren ein verlässlicher Rettungsanker – und bekommt großen Dank zurück.

Geben ist seliger als nehmen – nach diesem Bibelspruch haben Sie, liebe Leserinnen und Leser, der Spendenaktion der Stuttgarter Zeitung, „Hilfe für den Nachbarn“, seit 2013 bis dato die unglaubliche Summe von 20 503 849,63 Euro, also mehr als 20 Millionen, beschert – allein in diesem Jahr bis kurz vor Heiligabend wieder mehr als 1,3 Millionen Euro. Das ist aller Ehren wert. Jedes Jahr haben mehr als 1500 bedürftige Frauen, Männer, Kinder, Jugendliche und Familien in Stuttgart und der Region so in einer Notlage eine finanzielle Hilfe erhalten können – und die Freude darüber ist groß, wie uns immer wieder in Zuschriften übermittelt wird. Zu den treuen Unterstützern gehören auch Firmen und Stiftungen, die namhafte Beträge überweisen. Die Stuttgarter Zeitung übernimmt alle Unkosten, weshalb jeder einzelne gespendete Cent direkt für den guten Zweck ist.

 

Wer bekommt eine Spende?

Niemand kann direkt bei der Spendenaktion anklopfen. Der Verein arbeitet mit karitativen Partnerorganisationen zusammen. Diese kennen die Klienten, und sie überprüfen die Einkommensverhältnisse. Erst danach stellen sie einen Spendenantrag. Bei Einzelfallhilfen gilt generell eine Obergrenze von 3000 Euro für eine Spende.

Woran fehlt es am häufigsten?

13 Kategorien umfasst der Leistungskatalog, nach dem die Spenden ausbezahlt werden, die uns die Leserinnen und Leser mit kleinen und erstaunlich oft sogar mit sehr großen Summen treuhänderisch überlassen haben. Spitzenreiter sind mit konstant rund 45 Prozent die Anfragen nach Elektrogeräten, Küchenzeilen und Möbeln. Für alle Gegenstände hat der Verein einen Regelsatz festgelegt, und nur dieser wird bezahlt: Für eine Waschmaschine beispielsweise sind dies 400 Euro, für ein Paar Schuhe 80 Euro.

Ein Dauerbrenner mit einem regelmäßigen Anteil von etwa zwölf Prozent an der Gesamtzahl der Spendenanträge sind die Gesundheitskosten: Die Zahnarztrechnung, die nur zum Teil von der Kasse übernommen wird, oder die Brille, für die überhaupt nichts erstattet wird.

Welche Projekte werden gefördert?

Traditionell ist das „Frühstück für Kinder“ an Brennpunktschulen immer dabei. Auch das evangelische Waldheim Esslingen könnte ohne einen Zuschuss nicht stattfinden. Die Schwäbische Tafel konnte ihren Betrieb nur mit Unterstützung von „Hilfe für den Nachbarn“ in den vergangenen Jahren aufrechterhalten. Angesichts der Schulschließungen wegen der Corona-Epidemie wurden zusammen mit „Aktion Weihnachten“ 2020 für rund 250 000 Euro digitale Endgeräte für Schüler aus bedürftigen Familien finanziert, damit sie am Onlineunterricht teilnehmen konnten. Ohne Beispiel in der 53-jährigen Geschichte von „Hilfe für den Nachbarn“ war angesichts der hohen Inflationsrate die Aktion Lebensmittelgutscheine. Diese wurden über mehrere karitative Organisationen ausgegeben – und die Dankbarkeit war groß.

Wer Gutes tun mag, die Bankverbindung lautet: IBAN: DE53 6005 0101 0002 2262 22
Baden-Württembergische BankBic/Swift: SOLADEST600 Kennwort: Hilfe für den Nachbarn

Hilfe für den Nachbarn

Das Spendenkonto:
IBAN DE53 6005 0101 0002 2262 22
BIC SOLADEST600
Kennwort: „Hilfe für den Nachbarn“

Bitte vermerken Sie auf der Überweisung unbedingt, ob Ihr Name veröffentlicht werden soll.