VfB-Einzelkritik gegen Bukarest Mit Witz und vielen Gesten

Zeit für Grimassen: Shinji Okazaki kommt aus dem Feiern gar nicht mehr raus. Foto: dpa
Zeit für Grimassen: Shinji Okazaki kommt aus dem Feiern gar nicht mehr raus. Foto: dpa

Stuttgart - Der VfB hat beim 5:1-Sieg in Bukarest seine mit Abstand beste Leistung in der diesjährigen Europa League geboten. In der ersten Hälfte spielten sich die Stuttgarter sogar in einen regelrechten Rausch. Die Einzelkritik.

Sven Ulreich: Note 2,5

Angesichts des Offensivwirbels war der Torhüter lange Zeit weitgehend beschäftigungslos. Erst in der zweiten Hälfte konnte er zeigen, dass auf ihn im Ernstfall Verlass ist.

Gotoku Sakai: Note 1

Hinten seine Seite dicht gehalten, vorne ein wunderschönes Tor geschossen (sein allererstes für den VfB) und ein weiteres vorbereitet – mehr kann man von einem Abwehrspieler kaum erwarten.

Serdar Tasci: Note 1,5

Stellte mit seinem frühen Führungstreffer die Weichen. Sehr souverän und zweikampfstark auch in seinem eigentlichen Aufgabenbereich, der Innenverteidigung.

Maza: Note 3

Weil sich der Mexikaner ein, zwei Leichtsinnsfehler leistete, reicht es nur für ein befriedigend.

Cristian Molinaro: 2,5

Dynamisch seine Vorstöße in der Offensive, zupackend im Spiel nach hinten. Ein Fehler kurz vor der Pause, der den Rumänen eine gute Chance eröffnete, trübt etwas die Gesamtbilanz.

William Kvist: Note 2

Guter Organisator im zentralen Mittelfeld, der mit seiner Ballsicherheit tatkräftig mithalf, dass die Offensive so brillieren konnte.

Okazaki erinnert an seine besten Tage der Vorsaison

Christian Gentner: Note 1,5

Obwohl grippegeschwächt bot er eine starke Leistung, überzeugte bis zu seiner Auswechslung mit viel Präsenz und klugen Pässen.

Zdravko Kuzmanovic: Note 1,5

Nicht nur wegen der Vorlagen zu den ersten beiden Treffern bot der gestenfreudige Serbe sein bestes Spiel für den VfB seit langer Zeit.

Martin Harnik: Note 2

Sehr engagierter Auftritt des Österreichers, der seine gute Leistung mit einem Tor krönte. Sein zwischenzeitliches Tief hat er überwunden und ist wieder ein ganz wichtiger Bestandteil.

Shinji Okazaki: Note 1,5

Torschütze und Vorbereiter, der mit großem Einsatz und Spielwitz an seine besten Tage der Vorsaison erinnerte.

Vedad Ibisevic: Note 3

Wollte sich unbedingt ebenfalls in die Torschützenliste eintragen, hatte dazu auch genügend Möglichkeiten – blieb diesmal im Abschluss aber glücklos.

Tamás Hajnal: Note 3,5

Kam zur Halbzeit ins Spiel und konnte trotz aller Mühen den Eindruck nicht widerlegen, dass er zu den Verlierern des VfB-Aufschwungs gehört.

Ibrahima Traoré: Note 2

Musste seit längerer Zeit mal wieder zunächst zuschauen – zeigte nach seiner Einwechslung aber mit viel Schwung, dass er längst mehr ist als ein Ergänzungsspieler.