Diskussion um Zukunft der Oper Stuttgart Aufbruch begrüßt Umdenken im Rat

Von Thomas Braun 

Die Initiative Aufbruch Stuttgart sieht sich nach dem jüngsten Meinungsschwenk der CDU-Fraktion in Sachen Opernsanierung mit ihren Ideen für den Neubau einer Oper im Aufwind.

Die Diskussion um die Zukunft der Stuttgarter Staatsoper bleibt auf der Tagesordnung. Foto: dpa
Die Diskussion um die Zukunft der Stuttgarter Staatsoper bleibt auf der Tagesordnung. Foto: dpa

Stuttgart - Die Initiative Aufbruch Stuttgart um den Fernsehmoderator Wieland Backes hat die Vorstöße von CDU, SPD, Freien Wählern, FDP und Stadtisten im Gemeinderat begrüßt, parallel zur den Sanierungsplänen für die Staatsoper auch Überlegungen für den Neubau einer dritten Spielstätte prüfen zu lassen.

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In einer Pressemitteilung des Vereins hieß es, die Anträge seien „ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung und ein Stück gelebter Demokratie“. Der Aufbruch, der vehement auf den Neubau einer Oper im Kulturquartier drängt, verbucht die Haltung der Fraktionen als Erfolg seiner Bemühungen.

Aufbruch verweist auf eigenen Ideenwettbewerb

Es gehe dem Verein nicht darum, die Opernsanierung aufzuhalten. Eine Alternative ohne die während der Sanierung benötigte Interimsspielstätte sei aber vielleicht sogar schneller zu realisieren und möglicherweise kostengünstiger. Der Aufbruch verwies erneut auf die Ergebnisse des von ihm ausgelobten städtebaulichen Ideenwettbewerbs. Diese sollten gleichberechtigt mit anderen bestehenden Planungen für das Kulturquartier und die B 14 geprüft werden, appellierte die Initiative an die Träger der Staatstheater, Stadt und Land.

SPD, Freie Wähler, FDP und der Stadtist Ralph Schertlen hatten dies zuvor wie berichtet bereits beantragt. Zuletzt hatte die CDU-Fraktion, bisher gemeinsam mit den Grünen Befürworter einer Sanierung des Großen Hauses, ihre Haltung revidiert und sich auch für die Prüfung von Alternativen ausgesprochen.

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