Olympische Spiele in Tokio 2020 Sportler aus der Region erleichtert über die Verschiebung

Von Christiane Rebhan und Tim Wohlbold 

Spitzensportler aus der Region waren dabei ihre Körper für die Olympischen Spiele in Tokio in Bestform zu bringen. Mit der Verschiebung des Großereignisses geht neue Unsicherheit für Frank Stäbler und Co einher.

Hochspringerin Marie-Laurence Jungfleisch träumt weiter davon die deutsche Flagge bei den Olympischen Spielen hochzuhalten. Foto: Baumann 9 Bilder
Hochspringerin Marie-Laurence Jungfleisch träumt weiter davon die deutsche Flagge bei den Olympischen Spielen hochzuhalten. Foto: Baumann

Stuttgart - Verständnis haben alle, auch wenn einige Spitzensportler ihr Privatleben nun ein weiteres Jahr hinten an stellen müssen. Aufgrund der Coronavirus-Pandemie sind die für diesen Sommer geplanten Olympischen Spiele in Tokio auf das Jahr 2021 verlegt worden – der konkrete Termin ist noch offen. Am Dienstag hatten sich der japanische Premierminister Shinzo Abe und IOC-Präsident Thomas Bach auf die Verlegung geeinigt. In den vergangenen Tagen sprachen sich immer mehr Athleten für eine Terminverschiebung aus, Nationen wie Kanada und Brasilien erwogen ihre Sportler nicht zu Olympia zu schicken. Jetzt die Absage!

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Wir haben bei Spitzensportlern aus der Region nachgefragt, wie es Ihnen mit der Aussicht auf Olympia 2021 geht. Ringer-Ass Frank Stäbler hatte alles auf Tokio ausgerichtet, er sagt: „In diesen Zeiten müssen wir an die Gesundheit der Menschen denken, da muss der Sport zurück stehen. Ich habe in meiner Karriere gelernt, mit Unwägbarkeiten umzugehen. Packen wir es an.“ Offen ist noch, ob der dreimalige Weltmeister sich erneut qualifizieren muss und das noch einmal klappt.

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In unserer Bildergalerie lesen Sie, was die Leichtathleten und Turner über die Verschiebung in Zeiten der Corona-Krise denken. Klicken Sie sich durch!

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