Torhüter des VfB Stuttgart Abschied von Gregor Kobel steht bevor

VfB-Torhüter Gregor Kobel meldet Interesse an einem Wechsel zu Borussia Dortmund an. Foto: Baumann 8 Bilder
VfB-Torhüter Gregor Kobel meldet Interesse an einem Wechsel zu Borussia Dortmund an. Foto: Baumann

Nach einer starken Saison im Tor des VfB Stuttgart deutet sich der baldige Abschied von Gregor Kobel an. Der Schweizer macht daraus kein Geheimnis.

Sport: Marko Schumacher (schu)
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Stuttgart - Die Niederlage im letzten Saisonspiel gegen Arminia Bielefeld hat Gregor Kobel schnell verarbeitet. Denn erstens ändert auch das 0:2 gegen den Mitaufsteiger aus Ostwestfalen nichts daran, dass hinter dem VfB Stuttgart und seinem Torhüter eine überzeugende Spielzeit liegt. Und zweitens könnte die Zukunft des 23-Jährigen noch aufregender werden – nicht nur weil er im erweiterten EM-Aufgebot der Schweizer Nationalmannschaft steht.

Dass Kobel das Interesse von Borussia Dortmund geweckt hat, das war schon länger bekannt gewesen – nach dem Saisonende bestätigte er nun selbst, dass sein Wechsel bevorstehen dürfte. „Auf jeden Fall“, antwortete er am Sky-Mikrofon auf die Frage, ob der BVB für ihn interessant sein könnte - „in den kommenden Tagen“ wolle er sich mit seinen Beratern zusammensetzen. „Ich wollte mich bis zum 34. Spieltag ganz auf den VfB konzentrieren“, sagte er, „jetzt werde ich mich auch mit den anderen Themen beschäftigen.“

Auf 50:50 hatte VfB-Sportdirektor Sven Mislintat in der Halbzeit des Bielefeld-Spiels die Wahrscheinlichkeit beziffert, dass Kobel auch in der neuen Saison für die Stuttgarter spielt – doch dürfte auch er wissen, dass diese Rechnung sehr optimistisch ist. Zwar hat Kobel erst im vergangenen Sommer einen Vertrag bis 2024 unterschrieben – allerdings betont Mislintat immer wieder, dass man den eigenen Spielern keine Steine in den Weg legen werde, wenn das Angebot eines Großclubs kommt.

Nach einem fulminanten Endspurt hat der BVB nicht nur den DFB-Pokal gewonnen, sondern als Tabellendritter auch die Champions League erreicht – am nötigen Kleingeld wird es den Dortmundern also auch während der Corona-Pandemie nicht fehlen. Der VfB hofft auf eine Ablöse von mindestens 15 Millionen Euro – jetzt stehen die Verhandlungen bevor.




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